Brauerei

Nach dem Reinheitsgebot von 1516 darf der Brauer in Deutschland nur vier Zutaten zur Herstellung von Bier verwenden:

MALZ – die Grundlage des Bieres. Es gibt den Gehalt, die Fülle des Geschmacks. Meist nimmt man Gerste, bei manchen Bieren auch Weizen. Die Getreidekörner werden gekocht, „gedarrt“. So erreicht uns das Darrmalz aus der Mälzerei und wird dann in der Malzmühle geschrotet. Es kommt dann in den Maischbottich mit dem zweiten Bestandteil des Bieres, dem

WASSER – das Leben des Bieres. und wird erhitzt. Das Brauwasser ist mitbestimmend für die Qualität des Bieres. Unser Remscheider Talsperrenwasser ist Garant für beste Wasserqualität. Die Mischung aus geschrotetem Malz und Wasser heißt „Maische“. Dann werden bestimmte Temperaturen – so genannte Rasten – angefahren. In der heißen Maische verwandelt sich immer mehr Stärke des Malzes in Zucker. Je nach Brausorte wird etwa 2 1/2 Stunden gemaischt und dann wird die Maische in den Läuterbottich gepumpt. Die Maische wird gefiltert und die „Würze“- wie sie nun heißt – wird in die Sudpfanne abgefüllt. Nun wird der dritte Bestandteil des Bieres zugesetzt, der

HOPFEN – die Seele des Bieres. Er gibt dem Bier das Aroma, die Eleganz, den herb-frischen Geschmack und die Haltbarkeit. Die Würze mit dem Hopfen wird gekocht, wieder gefiltert und in das Kühlschiff gepumpt. Abgekühlt läuft die Würze in den Gärbottich. Hier kommt nun Bestandteil Nummer vier hinzu, die

HEFE – die Förderin des Bieres. Sie lässt die Würze gären. Jetzt wird aus Zucker Alkohol und Kohlensäure. Nach der Gährung wird das Bier in Fässer gefüllt und reift hier. Danach unfiltriert und frisch für Sie gezapft.

Prosit – aus dem Lateinischen: ES MÖGE NÜTZEN
Ehringhauser Brauhaus „Richard Becker“

Ihr
Wolfgang Paffrath

Wegen großer Beliebtheit bieten wir auch regelmäßig Braukurs-Abende an. Bei Interesse setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung, telefonisch (0170 3808154) oder per E-Mail.

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